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„Dieses Debüt aus deutschen Landen macht vor allem damit alles
richtig, dass es sich stilistisch kaum einordnen lässt und trotzdem
konsistent klingt,“ meinte Tobias Blum von Europas größtem
Metalmagazin Rock Hard vor zwei Jahren zu LAYMENTs erstem Album
„Declaration“ und belohnte dieses Dark Power Metal-Kleinod mit 7 von
10 Punkten.
Am 24. April 2009 kommen Layment mit ihrem neuen Album „Traces“
zurück. Die immer noch extrem vielfältige Stilistik ist insgesamt ein
gutes Stück erdiger geworden und dürfte genau die Neuentdeckung sein,
auf die Fans von Bands wie Sentenced, Volbeat, Metallica, Iced Earth, den
Apokalyptischen Reitern und In Flames gewartet haben.
Dass die sechs Musiker hart an sich gearbeitet haben, hört man
„Traces“ deutlich an. Aber auch die zahlreichen Headlinershows, mit
denen die Band bislang vor allem im Ruhrgebiet, Sauerland, Slowenien
(!) und nicht zuletzt beim Rock am Ring vor gut 3.500 Fans auf sich
aufmerksam gemacht hat, haben wesentlich dazu beigetragen, dass
Layment stolz auf ihr kommendes Album sein können.
Obwohl die Wurzeln der Band bis Mitte der Neunziger zurück reichen,
war 2002 das eigentliche Geburtsjahr von Layment. Mit den drei
Schmidt-Brüdern Tobe (Gitarre), Julian (Bass) und Marosh (Gesang)
sowie Kris Krajewski (Keyboard) und Moritz Schuster (Schlagzeug) fand
sich aus alten Schulfreunden aus Herne die Basis für etwas Großes
zusammen. Der Heidelberger Olli Pospiech stieß 2005 als zweiter
Gitarrist dazu, um das Lineup für das Debütalbum zu komplettieren,
musste die Band jedoch noch vor Veröffentlichung von „Declaration“
wieder verlassen.
Auf „Traces“ wird der neue Rhythmusgitarrist Benny Burschei, ein
langjähriger Freund der Band, zum ersten Mal auf Platte zu hören
sein. Aufgenommen wurde diesmal in Herne beim Gründungsmitglied
Martin Jeromin im Ohrwerk 13 Studio. Das Schlagzeug wurde wie schon
bei „Declaration“ in den Metallurgy-Studios in Mönchengladbach
eingespielt, wo unter enger Zusammenarbeit mit der Band auch der
finale Mix von Andi Funke (ex- Midwinter) erstellt wurde. Den letzten
Schliff erhielt „Traces“ beim Mastering von Michael Schwabe von
monoposto (u.a. Scorpions, Doro, Guano Apes, ...). Für das Artwork
konnte Chrys Jeromin gewonnen werden, die bereits „Declaration“ ihren
unverwechselbaren Stempel aufdrückte.
Spätestens live merkt man der „wohl bestaussehendste[n] Band des
Ruhrpotts“ (Bitchhammer im Rock Hard Forum) an, dass man es hier
nicht mit einer zusammengecasteten Truppe zu tun hat, sondern mit
sechs Freunden, die genau das machen, was ihnen am meisten Spaß
macht: Metal ohne Scheuklappen, aber mit Eiern!